Kunst im Schieferhof

 
 
 

Die Zimmer

… stehen im Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne - altes Fachwerk, karierter Teppich, gestreifte Tapeten und historische Persönlichkeiten schmücken sich mit Farben, erzeugen Schwingungen auf Ihrer Seele.
 
 

Der Pädagoge Friedrich Fröbel,  „Erfinder“ der Kindergärten und der Fröbelbausteine Kugel, Walze und Würfel wurde 1782 im Nachbarort Oberweißbach geboren. 32 Jahre später, also 1814 , kam der Glasbläser, Instrumentenbauer und  Erfinder der Geißlerschen Röhre, einer gläsernen Niederdruck-Gasentladungsröhre, Heinrich Geissler hier in Neuhaus/Igelshieb zur Welt. Die Portraits dieser beiden Persönlichkeiten von hier vor Ort, wie auch das des bereits 1685 in Eisenach geborenen und in Arnstadt wirkenden Johann Sebastian Bachs bilden die Grundlage für über 70 handkolorierte Grafiken im Hotel. Der  Grafiker und Illustrator Hans Wunderlich aus Berlin gestaltete die Bilder im Andy Warhol-Stile. Historische Persönlichkeiten hier aus der Region sowie die typischen Vertreter der Tierwelt im Thüringer Wald, Hirsch, Hase und Uhu, krachbunt im amerikanischen Pop-Art-Style - eine Herausforderung für Ihre Wahrnehmung. Alle Grafiken sind quadratisch und handkoloriert.

Abmaße: 600 x 600 mm & 900 x 900 mm

 
 
KunstFr÷bel.jpg
KunstGeissler.jpg
KunstBach.jpg
 
 

Restaurant

2013 mit schwarz /weißer Streifentapete und großem Blumenmusterteppich klassisch eingerichtet,  bildet der helle Raum mit seinen vielen Fensternischen eine ideale Galerie für  die eindeutig zweideutigen, in jedem Fall einzigartigen Plastiken der Porzellanbildhauerin Kati Zorn. Seit über 20 Jahren erschafft die in Cursdorf, gleich neben an, lebende und arbeitende Porzellanbildhauerin einzigartige Porzellanplastiken. Kati Zorn versteht es meisterlich, die großen, allgemeingültigen Gefühle, wie Liebe, Lust, Freude, Trauer und Melancholie in einzigartigen Porzellanfiguren festzuhalten. Ihre Arbeiten zeigen Charaktere, mit all ihren Schwächen, Stärken oder liebenswerten Unzulänglichkeiten. Jedes Objekt trägt die unverkennbare Handschrift einer leidenschaftlichen Künstlerin mit Sinn für Pathos und Humor, jedes Objekt ist provokant, aber auch charmant, vielschichtig und tiefgründig. Einige Zimmer schmücken die „FETTE ANETTE“. In Zusammenarbeit mit der Farbglashütte Lauscha ist diese als erste Glasskulptur aus Hüttenglas des Zykusses „VerführungsKunst“  entstanden. Ein üppiger Torso mit ästhetisch ausladenden weiblichen Formen, den Kopf keck und selbstbewußt in den Nacken gelegt, eine Locke schwingt in die Luft. Es ist die Massigkeit des Körpers, die der Glasplastik jegliche Obszönität nimmt und den Betrachter sofort für diese witzige Arbeit einnimmt.
 
 
KunstZornMedusa.JPG
KunstZornBlaueHaare.JPG
 
 

Interieur

Die individuell eingedeckten Tische im Restaurant erzeugen das angenehme Gefühl Willkommen zu sein. Auffallend sind die ungewöhnlichen Gläser. Alte Handwerkskunst verkörpern diese Gläser und Teller aus buntem Glas. Die zum Hotel gehörende ELIAS Glashütte, Farbglashütte Lauscha wurde 1853  als erste Glashütte wo farbiges Glas geschmolzen und Glas für Menschenaugen gefertigt wird, gegründet. Heute ist sie die letzte Glashütte in Deutschland, in der immer noch aus Sand, Soda, Pottasche, einer Menge Herzblut und Liebe bei 1500°C des nachts Glas entsteht, daraus Röhren und Stäbe mit der Hand gezogen, Glas für Menschenaugen produziert, Gläser und Teller aus Waldglas am Ofen hergestellt und Gartenkugeln in reiner Handarbeit einzeln eingeblasen werden. Eins der ältesten Gläser ist das Waldglas, der typische grünliche Farbton entstand aufgrund des Eisengehaltes des Sandes und der Holzkohlereste in der Asche. Die kleinen Bläschen, Gispen genannt, waren ein typisches Merkmal des früheren Glasschmelzens. Nach über 400 Jahren produzieren wir hier in der Farbglashütte Lauscha wieder Waldglas. Die Beschaffenheit des Glases ist jener der alten Gläser sehr ähnlich, was ihren besonderen Reiz ausmacht. Auch wenn neue Techniken in der Hütte Einzug gehalten haben, sind die Arbeitsabläufe bei der Produktion von „Thüringer Waldglas“  fast dieselben geblieben. An jedem Glas wird die Tradition des Hauses am so genannten Nabel sichtbar. Am Nabel - einer Bruchstelle am Boden der meisten Gläser, die während des Arbeitsprozesses entsteht - wird seit 1853 ein Schmetterling als Markenzeichen der ELIAS Farbglashütte aufgeprägt. Jedes Glas, jeder Teller ist ein Unikat.
 
 
KunstRESTWaldgla.jpg
RestGlasRot.jpg
 
 

Restaurant/ GaumenFlirt

Zu den kreativen Küchenideen beim GaumenFlirt passt hervorragend MARIE - die Trinkglaskollektion mit dem WOW-Effekt. Diese mundgeblasene Serie für Menschen, die das Außergewöhnliche lieben, überzeugt durch hohes handwerkliches Können, konsequente Funktionalität und außergewöhnliche Ästhetik. Klare Linien und sinnliche Details verbinden sich zu hochwertigem Design. Als besonderes Detail besticht die dicke Glasschicht, auch Eisboden genannt. Gießt man das Getränk in den schmalen Kelch hinein, scheint es im Glas regelrecht zu versinken, in ihm zu schweben. Spannung, Individualität und Besonderheit der Gläser offenbaren sich vor allem im einzelnen Detail, im Schwung einer Linie oder der Berührung von Glas und Getränk. Entwickelt wurde die Serie von der Jenaer Porzellan- und Glasdesignerin Christine Klauder.
 
 

Kurzbiogrphie - Hartmut-Karl Wölfer - Innenarchitekt / Diplom-Designer

1947
in Berlin geboren

„Kein Blatt Papier war vor mir sicher, nicht bemalt zu werden.“
Mit 9 Jahren stand das Berufsziel fest, Architekt zu werden.

1976  
Studienabschluss Angewandte Kunst/ Innenarchitektur in Heiligendamm als Diplom-Designer

1976 -1991
Innenarchitekt in der Generaldirektion der Interhotels in Berlin

seit 1991
freiberuflicher Innenarchitekt und Mitglied der Architektenkammer Berlin

aktive Beeinflussung der Gestaltung als Gesamtkomplex: Verbindung Innenarchitektur mit Architektur, Grafik, Dekoration und Betreibung
(für Gastronomie und Hotels)
„interaktiv“ seit Studium in Heiligendamm

E-Mail: hkwoelfer@gmx.de

 
 

Kurzbiogrphie - Hans Wunderlich - Illustration und Grafikdesign Berlin

1949
in Cottbus geboren

1967 - 1972
Burg Giebichenstein  Kunsthochschule Halle
Dipl.- Designer

seit 1972
tätig als Wiss. Mitarbeiter, Architekt in Berlin

seit 1980
freiberuflich, Illustration und Grafikdesign
Auftraggeber: z.B.:  Deutscher Verlag der Wissenschaften, Akademieverlag,  Deutscher Landwirtschaftsverlag, Verlag Eugen Ulmer, Luchterhand, Volk und Wissen Verlag, Cornelsen Schulverlage,

Internet: www.hanswunderlich-illustrator.de

 
 

Kurzbiogrphie - Kati Zorn

Eine großartige Chronistin unserer Zeit Eindeutig zweideutig - lasziv, skurril, heiter, amüsant, frivol . Kati Zorns Stil ist unverwechselbar und zeugt vom Können einer herausragenden Porzellanbildhauerin. Sie schafft es immer aufs Neue, den Betrachter mit den spannenden Geschichten, die Ihre bezaubernden Akteure und einzigartigen Objekte erzählen zu fesseln. Dr. Sabine Zehentmeier (Deutsches Porzellanmuseum Hohenberg an der Eger) Sie ist bei den Künstlern, die sich in Deutschland der klassischen Arbeit mit dem Porzellan verschrieben haben, die absolute Ausnahme und die ungekrönte Königin: 1962 in Jena geboren, erlernte sie ihr Handwerk als Figurenmodelleur u.a. in der Porzellanmanufaktur Meissen. Nachdem sie ihr Talent 17 Jahre lang in den Dienst der "Aeltesten Volkstedter Porzellanmanufaktur" gestellt hatte, lebt und arbeitet sie seit 2000 als freischaffende Künstlerin in Cursdorf, Thüringen. Ihre beschwingten frechen Skulpturen, jede einzeln von Hand bemalt, bilden einen wunderbaren Kontrast zur etwas biedermeierischen Porzellan- Kultur anderer bekannter "Marken". Wolfgang Grätz Büchergilde Frankfurt a.M.

Internet: www.katizornporzellan.de

 
 

Kurzbiogrphie - ELIAS Glashütte Farbglashütte Lauscha

Lauscha - idyllisch gelegen, mitten im Thüringer Wald bestimmen Schiefer beschlagene Häuser und grüne Wälder das Bild des Ortes. Bekannt ist das kleine Städtchen als Wiege des Glases und als Geburtsstadt des gläsernen Christbaumschmuckes. Etwa um 1880 wurde der amerikanische Händler Mister Woolworth auf den Lauschaer Christbaumschmuck aufmerksam, von an trat diese Weihnachtsdekoration den Siegeszug um die Welt an. Zwischen 1870 und 1939 wurden ca. 5000 verschiedene Formen hergestellt. Der Christbaumschmuck wurde in Heimwerkstätten gefertigt und über die Sonneberger Verlagshäuser in alle Welt verkauft. 1853 wird die ELIAS Glashütte - Farbglashütte Lauscha, als erste Hütte, wo farbiges Glas geschmolzen und Glas für Menschenaugen gefertigt wird, gegründet. Heute ist sie die letzte Glashütte in Deutschland, in der immer noch aus Sand, Soda, Pottasche, einer Menge Herzblut und Liebe bei 1500°C des nachts Glas entsteht, daraus Röhren und Stäbe mit der Hand gezogen, Glas für Menschenaugen produziert, Gläser und Teller aus Waldglas am Ofen hergestellt und Gartenkugeln in reiner Handarbeit einzeln eingeblasen werden.

Sie sind herzlich eingeladen zum Besuch dieser handwerklich hochwertigen Produktion. Eine Erlebnisführung durch die Produktion oder das Aufblasen einer glühenden Glaskugel wird Sie in eine andere, längst vergangene Zeit entführen.

Eintritt in die Farbglashütte frei | Öffnungszeiten: Mo-So 10-17 Uhr

ELIAS Glashütte -Farbglashütte Lauscha | Strasse des Friedens 46 | 98724 Lauscha
Telefon:  036702 281-0 | Telefax:036702 203 40
Internet: www.farbglashuette.de | E-Mail: info@farbglashuette.de

 
 

Kurzbiogrphie - Christine Klauder

Geboren 1960 in Halle/Saale. Seit Abschluss Ihres Studiums an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein arbeitet sie für renommierte Firmen im In- und Ausland wie die Porzellanmanufaktur Meißen, die Glasmanufaktur Harzkristall, die Lomonossowmanufaktur Sankt Petersburg, für Eschenbach Porzellan oder die Porzellanmanufaktur Reichenbach. Auch für die Farbglashütte Lauscha entwickelte Christine Klauder verschiedene Kollektionen. Hierbei knüpft sie an die reichhaltige Tradition und die handwerkliche Qualität der Glashütte an und überführt diese mit neuen Formen, Farben und Technologien in die heutige Zeit.

Internet: www.porzellanundglasdesign.de

 
zum Seitenanfang zurück
 

Google Bewertungen

Facebook
Google+
Hotline: +49 (0) 36 79 / 77 40